Apple’s cracking up (Skidman’s going ballistic)

Eine Meldung am Rande, sie erzürnt mich dennoch. Cupertino hat beschlossen, den Verkauf von kabelgebundenen Tastaturen und Mäusen einzustellen. Es gibt jetzt nur noch Bluetooth-Geräte. Das bedeutet: Immer leere Batterien im genau falschen Augenblick (incl. der damit verbundenen Umweltschweinerei), kein USB-Hub mehr an der Tastatur, das 5GHz-WLAN überlagert ja gerne das Bluetooth-Signal, dann geht gar nichts mehr (das Internet ist voll davon), mit Tastatureingaben vor dem Laden des Bluetooth-Treibers (Hackintosh Bootloader) ist es auch Essig: Ein Schuss in den Ofen, das Ganze.

Die kabelgebundenen Geräte sind fertig entwickelt, bereits seit Jahren am Markt etabliert, sie sind formschön, verlässlich, ausgereift. Das „Wired Keyboard“ ist die beste Tastatur, die ich je unter den Fingern hatte. Bluetooth ist hakelig, unzuverlässig, einfach unpraktisch. Und Kabel wird es auf meinem Schreibtisch immer geben, eins mehr, eins weniger: Wen juckt das schon? Sicher, die kabellosen Produkte lagen auch bislang jedem neuen Mac (außer dem Mac mini) bei, wer Kabel wollte, musste das bei der Bestellung angeben. Aber man hatte wenigstens die Wahl. Das ist vorbei.

Ach und übrigens: Das Kabel-Keyboard kostete im Fachhandel so um die 65-70€, für eine Tastatur dieser Qualität ein durchaus angemessener Preis. Die Bluetooth-Tastatur mit Ziffernblock (ohne geht nicht, wir reden hier über eine Tastatur, kein Spielzeug) kostet -Trommelwirbel- 149 Tacken. So wird man zur wertvollsten Firma der Welt, auf dem Rücken der treudoofen Kundschaft. Tja, Apple kann man nicht mehr ernst nehmen, was für ein Saftladen.

So, ich habe gerade noch zwei Kabel-Tastaturen im Internet geordert. Die lege ich mir ins Regal. Und wer weiß: Wenn die irgendwann abgenudelt sind, vielleicht verwendet der Skidman dann keine Rechner mit macOS mehr und auch keine anderen Produkte von Apple. Inzwischen ist er nämlich von diesem Scheißladen wirklich genervt.

Note to self: Contra und keine 90 und sich dann verwerfen, das liegt am Baumschnitt. Musik: The Afghan Whigs, Imelda May, The Heads are Zeros, Farsot.

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