Angezählt und schlechter Zweiter

Der spanische Nationaltrainer, dessen Chuzpe auch bei der Siegerehrung in seinem ewigen fliegerseidenen Trainingsanzug aufzukreuzen nur bewundert werden kann, hat zu Protokoll gegeben, das wirkliche Finale sei für ihn die Viertelfinalbegegnung gegen Italien gewesen. Die italienische Presse nahm den Ball dankbar auf und behauptet nun, die Azzurri seien der wahre Vizemeister. Sind sie aber nicht, schlechte Verlierer sind sie.

Schlechte Verlierer waren auch unsere Kicker im gestrigen Finale. Hektisch, verängstigt und konditionell nicht auf der Höhe, so präsentierte sich das deutsche Team. Hatten wir vorher noch gehofft, dass die Gesundung von Ballacks Wade einen offenen Verlauf des Endspiels ermöglichen würde, wurden wir schmerzhaft eines Besseren belehrt. Besonders enttäuschend waren die Leistungen von Schweinsteiger, Lahm und Frings. Die beste Mannschaft des Turniers hat verdient gewonnen. Nun ist aber ein zweiter Platz bei einer EM aller Ehren wert, deshalb sollten wir nicht zu sehr Trübsal blasen. Verständlich waren die leeren Gesichter von Lehmann und Ballack nach dem Abpfiff. Der eine wird seine Karriere in der Nationalmannschaft wohl beenden, der andere scheint auf einen ewigen zweiten Platz gebucht zu sein.

Ich verfolgte die Partie im Exil. Die enttäuschende zweite Spielhälfte, die auf deutscher Seite nur noch aus Fehlpässen, defensiven Naivitäten und Fouls bestand, wurde dort mit einigen kräftigeren Kommentaren quittiert. Nach dem Spiel wurde trotzdem allenthalben gehupt und gefeiert und das mit Recht. Abgesehen von der Enttäuschung über das Finalergebnis bleibt diese Euro als bemerkenswerte Veranstaltung im Gedächtnis: Das spielerische Niveau war fast durchweg ausgezeichnet, es wurde offensiver moderner Fussball geboten. Die Regenschlacht von Basel, die unglaublichen Türken, die Traumtore von Torres, Villa, Schweinsteiger, Podolski, Van Persie und Kuyt, die Parade von Buffon gegen Mutu, die Blamagen von Griechenland, Italien und Frankreich, all das bleibt übrig.

Angezaehlt

Am Tag vor dem Finale habe ich meinen letzten Geburtstag mit einer führenden Drei gefeiert. Nach Günnis Definition bin ich mithin „angezählt“. Auf diesem Wege vielen Dank für die guten Wünsche per SMS, Internet-Grußkarte und Telefonanruf. Möge das kommende Jahr einen Schritt nach vorn bringen, den brauche ich dringend. Meinen Balkon ziert nun ein extrem bequemer Liegestuhl in oranje, auch dafür nochmals vielen Dank. Die beiliegende Karte zeigt mich bei meinem historischen Kampf gegen meinen Lieblingsumotori, den Ozeki Kaio. Ich bitte, besonders auf meinen Oberschenkelumfang und den hinreichend straffen Bauchbereich zu achten.

Note to self: Wann fängt die Bundesliga wieder an? Musik: Tool, Earshot, Converge, Evanescence.

Just Skidding hat Geburtstag!

Ein Jahr ist es jetzt her, dass ich mich zur Eröffnung dieses Blogs entschlossen habe. In 365 Tagen sind 115 Beiträge entstanden, die Seite wurde 577 mal aufgerufen (Spitzenwert 19/d, Minimum: 0/d an drei Tagen) und die durchschnittliche Verweildauer betrug 9 Minuten und 10 Sekunden. Natürlich danke ich allen Lesern herzlich für ihr Interesse. Auf ein neues!

Mund abputzen…

Da gab es diesen Moment nach 60 gespielten Minuten im gestrigen Halbfinale gegen die Türken, als der Bundestrainer wutentbrannt seine Wasserflasche auf den Boden donnerte, wild mit den Armen in den durchgeschwitzten Hemdsärmeln gestikulierte, gut verständlich „Das ist zu wenig!“ auf den Platz brüllte und in seinem Gesicht so etwas wie Zweifel und Verzweiflung zu lesen war. Kurz darauf schlug Lahm seine erste präzise Flanke in den Strafraum und Klose köpfte das Leder am unglücklichen Rüstü vorbei in die Maschen. Zu diesem Zeitpunkt war ich, das will ich freimütig einräumen, bereits fertig mit den Nerven.

Jeder, der eine deutsche Galavorstellung gegen ersatzgeschwächte Türken erwartet hatte, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, vom Fussball keine Ahnung zu haben. Zu entschlossen und aufopferungsvoll hatten die Kicker vom Bosporus 3 Spiele hintereinander gedreht, bzw. in der letzten Sekunde für sich entschieden. Sie hätten auch den Busfahrer und den Physio aufstellen können, die wären auch gerannt bis zum Umfallen. Und den Deutschen tut es einfach nicht gut als Favorit in ein Spiel zu gehen. Da fehlen die berühmten 10 Prozent bei jedem, und bei 11 Mann sind das dann nach Werner Hantsch eben schon 110%. Außerdem war es bislang bei allen Mannschaften, die eine Pause von mehr als 3 Tagen im Turnier hatten (insbesondere bei den Gruppensiegern, die im letzten Spiel der Vorrunde mit B-Elf spielten), zu beobachten, dass der berühmte Bruch im Spiel auftrat. Die Niederländer, Portugiesen und Kroaten sitzen deshalb bereits zu Hause.

Wer von einem glücklichen Sieg der Deutschen spricht, hat ebenfalls keine Ahnung vom Fussball (Dass unter diesen Ahnungslosen wieder einmal der Herr Gödecke von SPON ist, wundert mich überhaupt nicht mehr.). Die Nationalmannschaft entschied das Spiel zu ihren Gunsten, weil sie mit drei chirurgisch präzisen Angriffen, die man nicht besser spielen kann, die großen Schwächen der türkischen Hintermannschaft bloßlegte. Dabei zeigte sich, dass das offensive Mittelfeld mit Schweinsteiger und Podolski und der Aussenverteidiger Lahm zum Besten gehört, was der europäische Fussball derzeit zu bieten hat.

Was bleibt noch übrig von diesem denkwürdigen Abend? Zunächst das allgemein vernehmbare Aufheulen beim Bildausfall und der skurile Versatz zwischen Ton und Bild als man auf das schweizer Fernsehen und das gute alte Telefon zurückgreifen musste. Wir lernen: Die UEFA schafft es locker, dafür zu sorgen, dass auf den Fanmeilen nur das Bier der Sponsoren ausgeschenkt wird, aber eine unterbrechungsfreie Stromversorgung kriegen sie nicht hin. Jeder kleine Systemadministrator dürfte sich für so einen Lapsus seine Papiere abholen. Zweitens und am wichtigsten: Keine Straßenschlachten, keine Ressentiments, keine Opfer. Ehrlich gesagt bin ich nicht sicher, dass das genau so gewesen wäre, wenn die Deutschen verloren hätten.

Also: Mund abputzen und ab ins Finale! Die Nationalmannschaft kann und muss sich steigern. Und das wird sie auch. Ich freue mich schon wahnsinnig auf Sonntag.

Note to self: Nicht mal Intel will Vista. Kein Wunder! Musik: Nouvelle Vague, Monster Magnet, The Notwist.

Ciao bella, ciao ciao ciao

Wenn es einen Fußballgott gibt, dann hatte er gestern nach 120 torlosen Minuten endlich ein Einsehen. Eigentlich war ich davon überzeugt, dass Italien beim Elfmeterschießen gewinnen müsste. Wer gesehen hat, wie Gigi Buffon den Strafstoß von Mutu in der Vorrunde parierte, wird verstehen was ich meine. Aber der Bann ward gebrochen. Jahrzehnte lang dominierte der italienische Rumpelfussball die internationale Szene mit dem immer gleichen Rezept: Hinten Catenaccio und vorne hilft der liebe Gott. Als man noch grandiose Individualisten vom Schlage eines Totti, Baggio oder den jungen Del Piero hatte, funktionierte das ganz ausgezeichnet, aber diese Zeiten sind offenbar vorbei. Die überalterten Azzurri haben sich glanzlos verabschiedet. Diesmal bekam man auch keinen Elfmeter geschenkt, so wie weiland bei der letzten WM gegen Australien. Den Spaniern ist der Sieg zu gönnen, sie haben immerhin versucht offensiv zu spielen, scheiterten aber immer wieder an der eigenen Nervosität. Wenn man seit 88 Jahren nicht mehr gegen Italien gewonnen hat, werden die Füsse schwer und der Kopf ist leer. Geschenkt! So kommt es nun zur Wiederholung des Vorrundenspiels gegen Russland und damit bin ich auch schon beim zweiten Thema:

Schon nach 15 Minuten des Spiels der Niederländer gegen Russland am Samstag war klar, dass Holland die Hosen voll hatte. Damit bewahrheitet sich wieder einmal eines dieser unumstößlichen Fußballgesetze: Wenn es um die Wurst geht, kann man die Niederlande getrost abschreiben. Van Basten hätte den russischen Bären bei den nicht vorhandenen Hörnern nehmen und von vorne herein Van Persie und Robben aufstellen können, aber anscheinend konnte oder wollte er von Spanien nicht lernen, das vorgemacht hatte, wie man die unerfahrene russische Defensive mit zwei schnellen Außenstürmern demontieren kann.

Trotzdem, oder gerade deswegen war das gemeinsame Gucken bei Torsten und Britta am Samstag eine höchstvergnügliche Angelegenheit. Immerhin gab es in der Spontantippgemeinschaft, die nach dem Grillen aufgemacht wurde, außer mir noch jemanden, der auf einen russischen Sieg getippt hatte. Und natürlich war es sehr schön gemeinsam „Ihr könnt nach Hause fahrn“ anzustimmen und sich darauf noch einen kleinen Grappa zu genehmigen. Auf dem Nachhauseweg begegnete man dem einen oder anderen Fahrzeug mit russischen Fähnchen, das sich auf dem Weg nach Vaals befand. Bei mir wollte jedoch keine rechte Schadenfreude aufkommen. So überzeugend die Elftal in der Vorrunde aufgetrumpft hatte, so unverständlich war das Scheitern an den eigenen Nerven. Da sind wir wieder beim Thema Fussballgott: Zuweilen schlägt er mit ganzer Grausamkeit zu, darunter hatten diesmal die Künstler in oranje zu leiden. Sie hätten Besseres verdient gehabt.

Note to self: Auxine und Schlupfwespenlarven? Da war doch was, was den komischen Wuchs meiner Balkonbirke erklären könnte? Musik: iMogen Heap, Incubus, Lamb Of God, Machine Head.

Mollusken-Mail

So, dies soll nach längerer Zeit mal wieder ein (fast) völlig fußballfreier Beitrag werden. Thema ist ein ziemlich schrulliges, halb künstlerisches, halb wissenschaftliches Projekt, das, wie sollte es auch anders sein, aus England, genauer gesagt aus der südenglischen Hafenstadt Bournemouth kommt. Dabei geht es um die Zustellung von Emails durch Schnecken.

Zum Hintergrund: Nachdem sich das Versenden von elektronischer Post im Internet mehr und mehr verbreitete, bürgerte sich für die traditionelle Zustellung von Briefen und Nachrichten wegen der im Vergleich sehr geringen Transportgeschwindigkeit der Begriff „Snail Mail“ ein. Diese Bezeichnung wurde nun von Vicky Isley und Paul Smith umgesetzt und wörtlich genommen. Die beiden Forscher arbeiten am National Centre for Computer Animation im Bereich Computer-Kunst und nennen sich „boredomresearch“ (sic!).

Folgendermaßen funktioniert der Nachrichtentransport vermittels Weichtieren: In einem Terrarium befinden sich drei Exemplare der gefleckten Weinbergschnecke, Helix aspersa. Dabei handelt es sich um zwei Männchen namens Cecil (Agent 001) und Austin (Agent 002) und ein Weibchen (Muriel, Agent 003). Jedes Tier ist mit einem RFID-Chip ausgestattet, der das Ein- und Auslesen von Informationen ermöglicht. Weiterhin befinden sich dem Terrarium 2 Funksender/Empfänger, die die Nachrichten auf die bzw. von den Speicherchips übertragen, sobald sich eines der Tiere in einer Entfernung von 3 cm von ihnen befinden. Mit der theoretischen Maximalgeschwindigkeit der Schnecken und der Entfernung der Sende/Empfangsstationen lässt sich die minimale Zustelldauer bestimmen, sie beträgt etwa einen Tag. Die tatsächlich erreichte Geschwindigkeit liegt natürlich erheblich darunter und variiert sehr stark. Der bislang fleißigste Postbote Austin hat schon ganze 10 Nachrichten transportiert und benötigte durchschnittlich 1,96 Tage dafür. Dagegen hat Muriel noch keine einzige Mitteilung zugestellt.

Das Projekt, so skuril es auch ist, sollte einen positiven Beitrag zu der Entschleunigungsdebatte liefern, die sich gegen die oberflächliche, geistlose Hetze richtig, die für unser Leben so typisch geworden ist. Gleichzeitig handelt es sich bei der Versuchsanordnung um ein nicht-deterministisches System, das dem Mañana-Prinzip („Kommste heut nicht, kommste morgen.“) huldigt. Eine schöne Sache, die zum Nachdenken anregt.

Wer sich näher über „Realsnailmail“ informieren, oder selber eine Nachricht „per Schnecke“ verschicken möchte, sollte sich auf den nett gemachten Seiten umschauen.

Note to self: Die Türken, unglaublich! Musik: Killswitch Engage, The Dillinger Escape Plan.

Adeus!

Ach was für ein schöner Abend! Eigentlich wollte ich mich ja hier in meiner Bude verkrümeln und der Nationalmannschaft beim Ausscheiden gegen die übermächtigen Portugiesen zusehen, um dann in aller Stille noch ein Frustbierchen zu trinken und dann ins Bett zu gehen und von der WM-Quali zu träumen. Dann meldete sich eine Dreiviertelstunde vor Anpfiff die Franzi und lud zum gemeinsamen Schauen ein. Da das ja schon bei Polen so gut geklappt hatte (Ja, beim Fussball bin ich verdammt abergläubisch, machste nix dran), zog ich also los. Begegnete natürlich vielen Fans, die alle irgendwie ein leeres Gesicht vor sich hertrugen, so wie das vor einem K.O.-Spiel gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner nun mal ist.

Zum Glück löste sich die Anspannung schon nach etwa 10 Minuten als klar wurde, dass Ballack und Co. wesentlich mutiger agierten und entschlossen schienen, den Portugiesen einen großen Kampf zu liefern. Über den wunderbar herausgespielten Treffer zum 1:0 brauche ich wohl nicht mehr zu schreiben. Als dann auch noch Klose seine EM-Ladehemmung überwand und zum 2:0 einköpfte, schauten wir uns alle verwundert an. Damit hatte keiner gerechnet. Diesmal waren wir übrigens fernsehtechnisch bei der schnellen Fraktion: Wir jubelten bereits als das Tor bei der ebenfalls lautstarken Runde auf der gegenüberliegenden Straßenseite fiel. Ein gerechter Ausgleich für die vermasselte Partie im Parkside.

Beim Stande von 3:1 dachte ich dann nur noch: „Wenn wir das noch herschenken, sind wir die absoluten Deppen“, aber so kam es ja glücklicherweise nicht. Spätestens 5 Minuten nach dem Abpfiff war die Stadt bereits erfüllt vom Hupen und Jubeln der Massen. Weder der unsägliche Auftritt Beckenbauers, noch die blöden Bemerkungen Netzers nach dem Motto „Haben wir alles vorher gewusst“, konnten mir die Laune verderben. Einfach ein wunderbares Spiel, an das man sich noch lange erinnern wird.

Der Sharewareautor Pier Luigi Covarelli bringt zu jedem großen Fußballturnier ein kleines Programm für den Mac raus, dass einen Überblick über den Verlauf gestattet. Der Überblick über die Endrunde sieht jetzt so aus:

HF

Wir können uns die restlichen Viertelfinalspiele in aller Gemütsruhe anschauen, ist das schön. Ich wünsche mir als Gegner im Halbfinale übrigens Kroatien, erstens, damit wir uns für die Vorrundenschlappe revanchieren können, zweitens, damit es in Deutschland keinen Bürgerkrieg gibt.

Note to self: Wissen Sie was, Herr Gödecke? Es ist einfach zum Kotzen, wie Sie Ihr Fähnchen nach dem Wind hängen. Musik: Dimmu Borgir, Edie Brickell & The New Bohemians, Immortal, Static-X, Eels.

Mühsam und asynchron

Das kriegen nur die Deutschen hin: Das eigene Team qualifiziert sich für das Viertelfinale einer Fussball EM, die Fans feiern mehr oder weniger ausgelassen und die versammelte Journaille schreibt das Team und den Trainer nieder. Zum Reihern! Besonders der verlinkte Artikel aus der Süddeutschen von Franz Baden hat mich enorm verärgert. Das liest sich eher wie eine persönliche Abrechnung, ist miserabel recherchiert und hat vor allem nicht die nötige Substanz, die man bei einem Beitrag in einer der führenden Online-Publikationen der Republik ja wohl erwarten darf. Entsprechend schnell verschwand das Geschreibsel von der Hauptseite in die Rubrik „Sport“.

Natürlich war der Kick gestern kein Glanzlicht der Fussballgeschichte, mühsam und hasenfüßig agierte das Team und konnte sich bei Ballack bedanken, der neben Lahm, Podolski, Mertesacker, Friedrich wenigstens Normalform erreichte. Über Gomez und Fritz und ihre Leistung sei der Mantel des Schweigens gebreitet. Und daraus abzuleiten ist natürlich auch, dass Löw Fehler gemacht hat: Die unveränderte Startelf gegen Kroatien, die Einwechslung von Odonkor (statt Hitzelsberger) und Kuranyi (statt Neuville) und das Festhalten am unsäglichen Gomez. Man muss aber eben auch sehen, dass die Mannschaft unter gewaltigem Druck stand, wie Ballack nach dem Spiel sagte: „Wir konnten heute nur verlieren.“ Haben sie aber nicht. Wir sind weiter und Italien und Frankreich und einige andere würden sofort mit uns tauschen. Abschließend möchte ich meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass Frau Merkel nicht zum Viertelfinale anrückt.

Das Rudelguck-Erlebnis war gestern leider ein wenig getrübt. Da wir zu spät im Parkside eintrafen, mussten wir mit einem Platz an der Theke und einem kleinen Fernseher mit miserablem Bild vorlieb nehmen. Das Schlimmste war aber, dass wir nur den Ton vom Nebenraum (Satellitenempfang) mitbekamen und der war einige Sekunden früher als unser Bild (DVB-T). Wir wussten also immer schon, ob ein Pass in die Spitze angekommen, eine Ecke zu einer Chance geführt hatte. Machte keinen Spaß und nervte mich gewaltig.
Also nächstes Mal doch wieder zu Hause!

Note to self: Unglaublich, die Kleine! Musik: Prong, Sepultura, Primus.