Consummatum est.

Wahrlich, ich sage Euch: Wir sind endlich fertig mit unserer Dachgeschoßwohnung, inzwischen wurden die Restarbeiten vollendet und das Ergebnis dokumentiert. Mehr als 10 Monate nach dem Super-GAU sind wir nun sehr glücklich mit dem Schmuckkästchen und in entsprechender Feierlaune. Dazu passte der strahlende Sonnnenschein des gestrigen Tages, der durch die, zugegeben noch ziemlich verdreckten, Fenster fiel. Das Projekt hat in der Rückschau doch einiges an Blut, Schweiß und Tränen gekostet, von den psychosozialen Herausforderungen ganz zu schweigen.

Für alle Hardcorefans unserer Baubemühungen gibt es hier auch noch ein hochaufgelöstes Panorama des Wohn/Essbereichs (3,5MB), leider aus der Hand und ohne Nodalpunktadapter fotografiert, aber man bekommt wenigstens einen Eindruck.

Nun steht noch die Teilrenovierung im 1. Obergeschoß an, die bald schon in Angriff genommen werden soll. Dabei wird dann sicher die, mhm, psychosoziale Herausforderung auf die Spitze getrieben werden. Wollen wir hoffen, dass alles einigermaßen konfliktfrei und zügig abläuft.

Note to self: Die Wespe will nach dem Winterschläfchen doch mit Nachdruck gekickt werden. Musik: Pat Metheney, Pascal Comelade, iMogen Heap

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Baustellen Endspurt

Fast geschafft! Das Laminat liegt (und alle Türen schließen wieder, wie sie sollen. Da hat der Ödli ganz schön gekämpft), das Balkongeländer ist beinahe angebracht (ein paar Schrauben incl. Gummiunterlagen fehlen noch, die Lochbleche sind beauftragt), die Fußleisten sind in der Mache (noch ein paar schneiden, alle wachsen und festdübeln). Der Elektriker hat noch einen Kurzeinsatz, der Installateur hat eine zu kleine Abdeckung unter der Therme angebracht, das gibt Abzüge in der B-Note. Türstopper wurden angebracht, Split auf der Terrasse eingefegt, damit die Platten bleiben, wo sie sollen. Einige Lampen sind montiert, das Treppenhaus und der Keller gestrichen. Vermietet ist die Wohnung auch schon, wir sind’s zufrieden. Frische Fotos vom Endzustand gibt es erst, wenn wir wirklich fertig sind, im folgenden einige drastische Aufnahmen der ausgebrannten Wohnung aus dem April 2007:

Heftig, gell?

Note to self: Naked Lunch ist nicht von David Lynch. Musik: Sergei Prokofiev, Johannes Brahms, Tool

Sportsfreunde

Vor 39 Jahren war ich noch nicht auf der Welt. So lange ist es her, seit die Alemannia ihren Erzrivalen aus Köln zu Hause besiegen konnte. Deswegen schmeckt der gestrige 3:2 Triumph gegen pomadige und taktisch nicht auf der Höhe befindliche Geißböcke auf dem Tivoli noch süßer. Eine Freude war es, die sich mit fortschreitender Spielzeit verfinsternde Miene von Christoph Daum zu beobachten, den Frust von Helmes & Co mitzubekommen. Die Aachener konnten konditionell absolut überzeugen und legten so den Grundstein für eine starke kämpferische Leistung, die letztendlich den Ausschlag gab. Zudem durfte man sich über Ansätze zu einem gekonnten direkten Kurzpassspiel im Mittelfeld freuen, die fast schon Erinnerungen an die Aufstiegssaison wach werden ließen. Reghecampf und Ebbers verdienten sich ein Fleißkärtchen, Herzig präsentierte sich mit Bart und stark verbessert in der Abwehr. Dass trotzdem wieder einmal zwei Gegentore zu verzeichnen waren, ist der einzige Wermutstropfen. Deshalb sollte man jetzt keinesfalls übermütig werden und auf die Aufstiegsplätze schielen, sondern erstmal schauen, dass man 40 Punkte zusammenbekommt. Bereits im kommenden Auswärtsspiel gegen die Offenbacher Kickers, denen das Wasser zur Zeit bis zum Hals steht, muss man beweisen, dass man auch dann bereit ist, alles aus sich heraus zu holen, wenn es nicht gegen einen namhaften Gegner geht.

Das soeben errungene dritte Gold für Deutschlands Biathleten bei den Weltmeisterschaften im schwedischen Østersund stimmt mich sehr fröhlich, wobei ich an dieser Stelle einfach mal anmerken muss, dass ich schon mit Begeisterung Biathlon geschaut habe, als die Protagonisten noch Behle, Zellner und Kirchner hießen und von einer breiten nationalen Euphorie, wie sie seit ein paar Jahren festzustellen ist, noch keine Rede sein konnte. Zweifellos ist es aber so, dass die winterliche Skijagd wirklich eine ungemein telegene Sportart ist und zu recht eine enorme Aufmerksamkeit genießt. Heute jedenfalls hat Lena Neuner die gesamte internationale Konkurrenz dermaßen plattgemacht, dass sich die in der Staffel nachfolgenden Herren eigentlich auch einen kleinen Einkehrschwung mit Jagertee durchaus hätten leisten können. Das war eine Demonstration, so kann die WM weitergehen.

Am Sonntag haben wir sehr ausgiebig in Saschas Geburtstag reingefeiert. Auf diesem Wege nochmals herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Trommeln.

Der Vollständigkeit halber möchte ich hiermit schon auf die beiden Konzerttermine der Grenzland-Minitour 2008 von ANNA1 hinweisen: Wir spielen am 20. April im „Wild Rover“ und am 31. Mai im „Schlüsselloch“. Auf unseren Webseiten werden wir alles Nähere rechtzeitig verkünden.

Note to self: Der Leopard wird allmählich. Musik: Red Sparowes, Roger Waters